Walnussöl wird zur Pflege von Naturhölzern verwendet. Wie in der Malerei auch, kommt der glänzende Effekt von Walnussöl den Möbeln zugute. Walnussöl wird vor allem bei Möbeln sowie bei Holzprodukten eingesetzt, die zur Vorbereitung oder für den Verzehr von Speisen und Getränken benutzt werden. Gemeint sind hier zum Beispiel Arbeitsflächen, Schneidebretter, Esstische oder Frühstückbrettchen. Da Walnussöl in seiner nativen, kaltgepressten Form ein unbedenkliches Naturprodukt ist, schadet es nicht, wenn Lebensmittel mit ihm in Berührung kommen.


Unbedenklicher Gebrauch bei Kinderspielzeug

Auch für die Behandlung von Kinderspielzeug und Kindermöbeln ist Walnussöl eine gute Wahl. Selbst wenn Kinder das Spielzeug in den Mund nehmen, ist es ungefährlich, denn es befinden sich keine Schadstoffe im nativen Walnussöl. Zur Behandlung wird das Holz einfach mit einem weichen Lappen, der in Walnussöl getränkt wurde, eingerieben. Alternativ ist auch das Auftragen mit einem breiten Pinsel oder Quast möglich. Verbraucher sollten immer darauf achten, dass ausnahmslos kaltgepresstes Walnussöl ohne Zusatzstoffe verwendet wird. Das Produkt muss einige Stunden in das Holz einwirken und anschließend wird das überschüssige Öl abgewischt.

Diese Behandlung wird mit einigen Stunden Zwischentrocknungszeit zwei bis dreimal wiederholt. Das Holz erfährt eine Aufwertung, da es nach der Behandlung schön glänzt. Es dunkelt ein wenig nach, der Holzcharakter wird unterstrichen und die Maserung wird besser sichtbar. Darüber hinaus wird Holz, das mit Walnussöl behandelt wurde, unempfindlicher gegenüber Feuchtigkeit und Kratzern. Eine Anwendung ist jedoch nicht dauerhaft haltbar, sondern muss regelmäßig wiederholt werden.

Industrielle Holzpflege mit Walnuss

Eine alternative Einsatzmöglichkeit für Walnussöl stellt die industrielle Holzpflege dar. Es wird ähnlich wie Leinöl, Mohnöl oder Distelöl verwendet. Dabei wird das Öl auf die Möbel aufgetragen und müsste nun mehrere Wochen zum Aushärten gelagert werden. Damit der Trocknungsprozess schneller vonstattengeht, setzen viele Hersteller dem Walnussöl Trockenstoffe (Sikkative) zu. Die Trockenstoffe bestehen aus einer Mixtur von Kobalt, Zirkonium, Mangan, Zink und Calcium. Um den Trocknungseffekt zu verbessern sowie Verunreinigungen auszusondern, kochen die Hersteller das Öl auf und filtern es. Um die versiegelnde Wirkung zu verbessern, werden zusätzlich Harze oder Wachse hinzugefügt. Angereichert mit Lösemitteln dringt das Walnussölprodukt tief in die Holzfasern ein und schützt das Holz von innen heraus.

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